Was die Pandemie mit dem Thema Verbitterung zu tun hat, wie diese Einfluss auf die Psyche nimmt und vor allem, was dagegen getan werden kann: Dazu berichtet Prof. Dr. Muschalla aus ihrem Forschungs- und Praxisalltag in der Abteilung Klinische Psychologie an der TU Braunschweig.
Eine Anmeldung per E-Mail ist erforderlich: gb@ambet.de
3. November 2021, Start des Vortrages 19.00 Uhr. Ab 18.00 Uhr steht ein technischer Support zur Verfügung.

Weltsuizidpräventiontag

Jedes Jahr sterben in Deutschland ungefähr 9.000 Menschen durch Suizid. Weit mehr als 100.000 Menschen erleiden jedes Jahr den Verlust eines nahestehenden Menschen durch Suizid.

Anlässlich des Weltsuizidpräventiontages 2021 findet ein Gottesdienst im Braunschweiger Dom statt. Der Gottesdienst beginnt um 17.00 Uhr im Braunschweiger Dom. Im Anschluss wird es die Möglichkeit zum Gespräch mit Fachkräften aus unterschiedlichen Beratungsstellen geben. Alle interessierten Menschen sind herzlich eingeladen.

Schluß mit dem Versteckspiel

Die Entstigmatisierung der Depression ist das Ziel zahlreicher Initiativen, wie zum Beispiel der Mut-Tour, die in den letzten Jahren wiederholt in in Braunschweig Station gemacht hat.

Der offene Umgang von depressionserfahrenen Menschen spielt eine wichtige Rolle, um die Erkrankung zu enttabuisieren. Das Bekenntnis des Berliner Komikers, Schauspielers und Grimme-Preisträgers Kurt Krömer, schon seit vielen Jahren an Depression erkrankt zu sein, ist daher ein weiterer Schritt zum offenen Umgang mit Depression.

Krömer startete in die vierte Staffel seiner rbb-Show „Chez Krömer“. Zu Gast war der Comedian und bekennende Depressionserfahrene Thorsten Sträter.
Nach zehn Minuten Plauderei erklärte erstmals auch Krömer öffentlich: Er sei schwer depressiv und im Herbst 2021 acht Wochen in einer Tagesklinik gewesen, „weil ich nicht mehr lebensfähig war, weil nichts mehr ging.“
Sträter, der auch Schirmherr der deutschen Depressionsliga ist, beglückwünschte Krömer zu seinem Depressions-Outing: „Du bist ein Hoffnungsträger für alle anderen. Wir sind jetzt schon zwei, die darüber reden.“
Sie können die Folge „Chez-Krömer“ auf YouTube oder der rbb Mediathek noch einmal anschauen. (Foto: rbb)

Depression im Alter – verstehen und damit umgehen


Netzwerk Depression Aktiontag
Depression im Alter – verstehen und damit umgehen
Vortrag von Gertrud Terhürne (Diplom Psychologin)

Dienstag, 06.10. 2020
17.00 Uhr bis 19.00 Uhr
Kantine der Lebenshilfe
Fabrikstr. 1 F, Erdgeschoss, 38122 Braunschweig

Depressionen machen auch vor dem höheren Lebensalter keinen Halt. Mit der Veranstaltung wollen wir einen Blick auf die verschiedenen Anzeichen der Erkrankung und deren Behandlung werfen. Außerdem geht es um die Möglichkeiten von Beratung und Unterstützung der Betroffenen und deren Umfeld. Im Anschluss ist es möglich Fragen zu stellen.
Zu dieser Veranstaltung laden wir sowohl Betroffene ein als auch Angehörige und Helfende, die ältere Menschen mit Depressionen betreuen und pflegen.
Die Veranstaltung ist kostenfrei. Aufgrund der Platzbeschränkung wird um Anmeldung unter kibis@paritaetischer-bs.de oder (0531) 480 79 20 gebeten.

Bitte tragen Sie beim Betreten des Gebäudes und während der Veranstaltung eine Mund-Nasen-Schutzmaske. Darüber hinaus bleibt die Entwicklung des Corona-Verlaufs und die dann gültigen Vorschriften abzuwarten.

Zufahrt zur Fabrikstraße 1 F über den dortigen Großparkplatz von Hornbach, Penny und dm-Drogerie, Parkplätze vor dem Haus der Lebenshilfe und in der Umgebung. Öffentliche Verkehrsmittel: Bus 413, Bus 419, Bus 429, Bus 435, Haltstelle Fabrikstraße oder Messegelände.

„Ich und Depression?“

Eine Dichterschlacht zum Thema „Leben, Umgang und Erfahrungen mit Depression“ Mit vier Poet*innen über zwei Lese-Runden und dem Moderator Jan Sedelies.

Beim Poetry Slam „Ich und Depression?“ geben vier Poet*innen aus dem deutschsprachigen Slam-Raum einen gleichsam tief bewegenden, wie auch nachhaltig-humorvollen Einblick in ihre ganz persönlichen Erfahrungen, Umgänge und Berührungspunkte mit der Depression. Ob sie dabei selbst eine Depression zu bestehen und durchleben hatten, oder als Partner, Angehörige oder Freunde in Begleitung und helfender Anteilnahme standen – sie alle eint die Rolle als „Betroffene“. Der Poetry Slam ist unter diesem YouTube Link zu sehen.

Poetry Slam / 30.09.2020 / 19:30 Uhr/ Haus der Region, Hildesheimer Straße 18, 30169 Hannover  und Live auf YouTube