Barfuß durch die Stadt

Vor über 80 Zuschauern berichtete Autor TobiKatze offen, selbstkritisch und voller Humor über sein Leben mit Depression. Das Netzwerk Depression Braunschweig hatte im Zuge der Aktionswoche Tobi Katze in die Begegnungsstätte der Stiftung Neuerkerode eingeladen.

Das Publikum bekam einen Einblick in ein Leben von Wäschebergen, von im Bett verbrachten Tagen, von Gedanken der Hoffnungslosigkeit, vom vernachlässigten Studium und vom Versuch, mit Alkohol die Gefühle der Depression zu betäuben. Dann die Wende durch Gespräche in einer Psychotherapie, in der die Erkenntnis wuchs: „Ich muss und möchte etwas ändern.“ Und die ersten Schritte waren, auf Alkohol zu verzichten, Medikamente einzunehmen und offen über seine Erkrankung zu sprechen.

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Auftaktveranstaltung

Am 22. Oktober 2018 fand die Auftaktveranstaltung der diesjährigen Aktionswoche des „Netzwerks Depression“ statt. 

Organisiert durch die Arbeitsgruppe „Kultur“ gelang es die drei Künstlerinnen Martina Rick, Eva-Maria Stockmann und Suleika Riemann für eine Bilderausstellung in der Braunschweiger Stadtbibliothek zu gewinnen.

Nach Begrüßung der Gäste durch Harfenmusik von Volker Itze, begrüßte Herr Bauer als Sprecher des Netzwerkes die erschienenen Gäste, sowie die drei anwesenden  Künstlerinnen im blauen Saal der Bibliothek. Nach Vorstellung der einzelnen Künstlerinnen bestand dann die Möglichkeit sich in den Räumlichkeiten der Stadtbibliothek in der 2. Etage die Werke der drei Frauen anzusehen und mit ihnen ins Gespräch über ihre Kunstwerke zu kommen.

Die Ausstellung kann noch bis zum 24. November in den Öffnungszeiten der Stadtbibliothek betrachtet werden. Besonderer Dank gilt den drei Künstlerinnen sowie der Stadtbibliothek Braunschweig.
1. „Camille“ Stockmann 2. „Allein unter Vielen“ Rick 3. „Grelle Blässe“ Riemann

Arbeitskraft erhalten-wie kann’s gehen?

Im Rahmen der Aktionswoche 2018 findet eine Veranstaltung für Arbeitgeber und Personal- verantwortliche statt.
Vor dem Hintergrund des deutlich spürbaren demografischen Wandels und bei gleichzeitiger Zunahme psychischer Erkrankungen, besonders der Diagnose Depression, stellt sich die Frage wie einzelne Betriebe darauf reagieren können?
Eine Möglichkeit liegt in der Erhaltung der Arbeitskraft jedes einzelnen Mitarbeiters.

Folgende Faktoren wollen wir auf der Veranstaltung betrachten:
– Welche Bedingungen am Arbeitsplatz können zu einer Depression führen?
– Wie lassen sich hier Verbesserungen erzielen?
– Wie können bereits erkrankte Mitarbeiter wieder gut in den Betrieb integriert werden? – – Und was hat sich beim Zugang zu einer Psychotherapie verändert?
 Das vollständige Veranstaltungsprogramm finden sie hier (PDF)

Donnerstag, 25. Oktober 2018 von 15:00–17:30 Uhr
Im AOK-Gesundheitszentrum
Am Fallersleber Tore 3-4
38100 Braunschweig

Vom 22. bis zum 25. Oktober 2018 veranstaltet das Braunschweiger Netzwerk Depression wieder eine Aktionswoche. Die Veranstaltungen werden aus verschiedenen Blickwinkeln das Thema Depression behandeln und beleuchten. Das vollständige Programm der Aktionswochen finden sie hier (PDF)

Der Auftakt der Aktionswoche findet am 22. Oktober 2018 ab 16.30 im „Blauen Saal“ der Stadtbibliothek Braunschweig (Schloßplatz 2) statt.
Im Rahmen der Veranstaltung wird eine Bilderausstellung der Künstlerinnen Martina Rick, Eva-Maria Stockmann und Suleika Riemann eröffnet. Für musikalische Begleitung auf der Keltischen Harfe sorgt Volker Itze.
Im Folgenden finden sie ausführliche Informationen zu den Veranstaltungen…
…Tobi Katze
…Filmabend
…Tanzabend
…Arbeitskraft erhalten-wie kann’s gehen?

Neues Gruppenangebot

Der Verein ambet plant ein Gruppenangebot für Menschen ab 60 Jahren, die an einer Depression leiden. Interessierte haben die Möglichkeit sich vorab über das Angebot zu informieren.

Vorstellung des Angebotes:
Donnerstag, 5. April 2018
14:30 bis 16:00 Uhr
Ort: ambet e.V., Triftweg 73
38118 Braunschweig
Anmeldung erbeten

Die Diplom Psychologin Gertrud Terhürne aus der gerontopsychiatrischen Beratungsstelle ambet wird mit ihrer Kollegin Marion Hensiek, Fachpflegekraft Psychiatrie, APP ambet, wöchentliche Termine anbieten. Das Angebot ist besonders auf die Bedürfnisse älterer Menschen ausgerichtet. Unter anderem geht es darum, mit der Erkrankung besser umzugehen, das Krankheitsbild und sich selbst besser zu verstehen, Denkstrukturen zu verändern und neue Kompetenzen zu erwerben.

Anmeldung und Information:
Gertrud Terhürne, Tel.: (0531) 2 56 57 42
gertrud.terhuerne@ambet.de
www.ambet.de/beratung

Foto: BirgitH/pixelio.de