Weltgesundheitstag 2017

Anlässlich des Gründungsdatums der Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Jahr 1948 findet jährlich am 7. April der Weltgesundheitstag statt.
Das Thema für 2017 lautet „Depression – Let’s talk“. Die WHO verbindet mit dem Weltgesundheitstag in 2017 das Ziel, dass Betroffene, aber auch deren Familien, Freunde und Kollegen, Hilfe suchen und diese auch erhalten. Die Öffentlichkeit soll zum einen besser über die Erkrankung, ihre Ursachen und Konsequenzen, einschließlich des Suizidrisikos, informiert werden, und zum anderen über Möglichkeiten der Prävention und Behandlung. Weitere Infos zum Thema und zu den Zielen des Weltgesundheitstages 2017 gibt es hier.

 Diese Infografik klärt über Depressionen auf und zeigt, wie Patienten Hilfe finden können – von der Hotline bis zur App.
(Bild und Grafik: Florian Müller/MyTherapy/München)

 

Psychotherapeutische Sprechstunde

Wartezeiten beim Psychotherapeuten werden erheblich verkürzt
Ab dem 1. April 2017 können Psychotherapeuten ihren Patienten eine Sprechstunde anbieten. „Mit der psychotherapeutischen Sprechstunde lassen sich die bisherigen monatelangen Wartezeiten auf ein erstes Gespräch beim Psychotherapeuten erheblich verringern“, erklärt Dr. Dietrich Munz, Präsident der Bundespsychotherapeutenkammer, anlässlich der Änderung der Psychotherapie-Richtlinie, die heute der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) beschlossen hat.

„Dieser erste schnelle Kontakt zu einem Experten für psychische Erkrankungen ist eine positive Neuerung. Ratsuchende bekommen damit kurzfristig eine erste Auskunft, wodurch ihre Beschwerden bedingt sind und welche Hilfen sie dafür bekommen können.“
Die vollständige Presseerklärung ist hier zu finden.

Deutschland mal anders ERFAHREN

Sebastian Burger, der Initiator der „MUT-TOUR“, ist am 23. Januar 2017 um 16.00 Uhr in der Kontakt- und Beratungsstelle/Café des Vereins DER WEG in der Helmstedter Str. 167 zu Gast. Sebastian Burger wird über die Ziele der Tour berichten und seine Erfahrungen auf den Touren beschreiben.
Außerdem wird ein Braunschweiger Teilnehmer der MUT-TOUR 2016 berichten wie es ihm ergangen ist und Fotos zeigen.

Alle sind herzlich eingeladen!

 

Eine Stadtführung der etwas anderen Art

Im Rahmen der Herbstaktion des Braunschweiger Netzwerkes Depression lud die Arbeitsgruppe „Chronische Erkrankung und Behinderung“ am 20.09.2016 zu einer
zweistündigen Stadtführung ein. Stadtführer Bernd Schäfer schmückte seine Führung
durch das historische Braunschweig mit interessanten und amüsanten Anekdoten aus.

So erlebten die 30 Besucherinnen und Besucher eine Stadtführung der etwas anderen Art, in die Bernd Schäfer mit Hilfe von Fotos, Versen und kleinen Geschichten kurzweilige Einblicke in einen Teil der Braunschweiger Geschichte gab. Weiterlesen

Doppeldiagnose

Am 21. September 2016 fand im Rahmen der Aktionswoche  „Aktiv gegen 01_vortrag_diehl_web_2016Depressionen“ der Vortrag „Alkoholabhängigkeit und Depressionen, Herausforderung und Chance“ statt.
Circa acht Millionen Menschen leiden in Deutschland an Depressionen. Depressionen spielen sich im Verborgenen ab. Sie gehören zur dunklen Seite des Lebens. Es gibt Depressionen die durch Süchte entstanden sind, genauso gibt es Süchte, die durch Depressionen entstanden sind. Depressionen können jeden treffen und gehören mittlerweile zu den Volkskrankheiten. Patienten mit Doppeldiagnose werfen eine Vielzahl von Unsicherheiten hinsichtlich Diagnose, Indikation und Intervention auf.

Privatdozent Dr. Alexander Diehl ( M.A. Chefarzt, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Suchtmedizin und Soziales) erläuterte in seinem Vortrag ausführlich das Krankheitsbild mit seinen vielen Facetten, den Krankheitsverlauf  sowie  die verschiedenen Therapiemöglichkeiten. Die zahlreichen Besucher zeigten wie wichtig  und aktuell diese Themen gerade in  der heutigen Zeit sind und beteiligten sich durch Nachfragen und Beiträge aktiv an der sich anschließenden Diskussion.

Die AG „ Depression und Sucht“ im Netzwerk- Depression- Braunschweig freute sich über die zahlreichen Interessierten zu diesem informativen Vortrag.
Den Vortrag von Dr. Diehl finden Sie hier als PDF.