Emotionales Konzert der „Kulturbeauftragten“

Am 24. Oktober veranstaltete die Arbeitsgruppe Chronische Erkrankungen und Behinderungen des Netzwerkes Depression mit den Musikern Matthias und Paul Köninger ein „Konzert zur blauen Stunde“.
In der Begegnungsstätte der Stiftung Neuerkerode gab das Duo Die Kulturbeauftragten ein einfühlsames Konzert mit beschwingten und gefühlvollen Songs. Besonders die Publikumsnähe der beiden Musiker brachte eine starke Atmosphäre der Nähe und Interaktion. Die beiden „Kulturbeauftragten“ zeigten, dass Musik stark berührend und Balsam für die Seele sein kann. So sagte anschließend ein Zuschauer: „Mich hat in den letzten Jahren kein Konzert emotional so tiefgreifend angesprochen.“

Der Abend wurde organisiert von Sigrun Teufel (Lebenshilfe Braunschweig gGmbH), Yvonne Herrmann (Verein zur Förderung körperbehinderter Kinder e.V.), Andreas Sutor (Kontaktstelle Der Weg e.V.), Frank Bauer (Lukas-Werk Gesundheitsdienste GmbH) sowie Ines Kampen (KIBiS) aus der Arbeitsgruppe Chronische Erkrankungen und Behinderungen des Netzwerks Depression Braunschweig. Die Arbeitsgruppe freut sich über das gelungene Konzert und bedankt sich bei den Musikern und den Kooperationspartnern.

Auftakt der Aktionstage 2019
Depression und Sucht – welche Aspekte sind zu beachten?
Vortrag von Jang-Giap Siem, Arzt im Sozialpsychiatrischen Dienst der Stadt Wolfsburg
Mittwoch, 23. Oktober 2019, 18:00 Uhr
Kantine der Lebenshilfe Braunschweig
Fabrikstraße 1 F, 38122 Braunschweig
Das vollständige Programm der Aktionstage finden Sie hier (PDF)

KIBiS empfängt die Mut Tour 2019

KIBIS empfängt die Mut TourAm Sonntag, 01.09.2019, gegen 14.30 Uhr kamen die drei Tandems der Mut-Tour 2019 mit dem dreiköpfigen Organisationsteam sowie vier Begleitfahrer*innen aus Schladen bei der KIBiS an. Bei schönem Sommerwetter wurden die Fahrerinnen und Fahrer im Garten von Ines Kampen und Nicole Sattler, beide KIBiS, und den Vertreter*innen des Selbsthilfegruppenrates Hella Sievers, Wilma Isola und Stefan Lange herzlich begrüßt. Zur Stärkung der Radler*innen gab es kühle Getränke, Obst, Nüsse und Laugengebäck.
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Mut-Tour 2019

Am 15. Juni startete eine weitere MUT-TOUR, bei der depressionserfahrene und -unerfahrene Menschen per Tandem und wandernd bis September quer durch Deutschland unterwegs sind. Während ihres sportlichen MUT-TOUR-Alltags kommen die Teilnehmer mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern sowie Journalisten ins Gespräch – das alles um sich für einen offeneren Umgang mit Depressionen einzusetzen.

Die MUT-TOUR wird dieses Jahr in Braunschweig enden, daher ist das Team auf der Suche nach einer Übernachtungsmöglichkeit:

  • für die Nacht vom 01.09./02.09.
  • jeweils für 5 nette MUT’ler*innen

Die Teams haben Isomatten und Schlafsäcke dabei und kommen in der Regel in simplen Räumlichkeiten, die Zugang zu sanitären Anlagen besitzen unter. In der Vergangenheit haben sie bspw. in Räumlichkeiten verschiedener Kirchen und Gemeindezentren sowie Seminarräumen von sozialen Trägern übernachtet. Wer kann helfen?
Info an: franziska@mut-tour.de

Menschen mit Depressionen im Alter

Die gerontopsychiatrische Beratungsstelle des Vereins ambet lädt zu einem Informationstreffen für ein neues Gruppenangebot ein.
Zielgruppe sind ältere Menschen mit einer depressiven Erkrankung. Das Gruppenangebot ist an ein verhaltenstherapeutisches Konzept von Prof. Dr. Hautzinger angelehnt und richtet sich besonders an Menschen ab 60 Jahren.

Eine Möglichkeit sich über die Gruppe zu informieren besteht für InteressentInnen am
Donnerstag, dem 7. März von 14 – 16 Uhr
Ort: ambet e.V., Triftweg 73, 38118 Braunschweig
Weitere Informationen finden Sie in der Gruppenbroschüre. (PDF)

Barfuß durch die Stadt

Vor über 80 Zuschauern berichtete Autor TobiKatze offen, selbstkritisch und voller Humor über sein Leben mit Depression. Das Netzwerk Depression Braunschweig hatte im Zuge der Aktionswoche Tobi Katze in die Begegnungsstätte der Stiftung Neuerkerode eingeladen.

Das Publikum bekam einen Einblick in ein Leben von Wäschebergen, von im Bett verbrachten Tagen, von Gedanken der Hoffnungslosigkeit, vom vernachlässigten Studium und vom Versuch, mit Alkohol die Gefühle der Depression zu betäuben. Dann die Wende durch Gespräche in einer Psychotherapie, in der die Erkenntnis wuchs: „Ich muss und möchte etwas ändern.“ Und die ersten Schritte waren, auf Alkohol zu verzichten, Medikamente einzunehmen und offen über seine Erkrankung zu sprechen.

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