Frauen und Depression

Frauen leiden zweimal häufiger unter Depressionen als Männer – dies zeigen verschiedene Studien. Die Erklärungsansätze für diesen Geschlechtsunterschied sind vielfältig.
So beeinflussen geschlechtsspezifische Erfahrungen in der Sozialisation, kritische Lebensereignisse und chronische Stressoren in weiblichen Lebenswirklichkeiten (wie Armut, prekäre Arbeitsverhältnisse bzw. Arbeitslosigkeit, als Mutter alleinerziehend und/oder gleichzeitig berufstätig, verantwortlich für die Pflege bedürftiger Familienangehöriger, etc.) die Unterschiede in der Häufigkeit depressiver Störungen. Weitere Gründe sind neben genetischen und hormonellen Faktoren auch frauenspezifische Gewalterfahrungen (ein Drittel aller Frauen in der EU erleben körperliche und/oder sexuelle Gewalt).
Aus diesen Aspekten heraus ergeben sich vielfältigste Anhaltspunkte, die präventiven Ansätze und den Zugang zur Unterstützung für Betroffene frauenorientiert zu gestalten.

Die AG Frauen und Depression möchte mit ihrer Arbeit im Netzwerk Depression Braunschweig dazu einen Beitrag leisten. Interessierte und engagierte Menschen sind herzlich eingeladen, in der AG mitzuarbeiten. Hier finden sie den Flyer der Arbeitsgruppe.

Bei Interesse zur Mitarbeit melden Sie sich bitte an.
Kontakt:

frauenberatungsstelleBS@t-online.de
Telefon: (0531) 32 40 490